Halogen, Xenon oder LED: die Unterschiede im Überblick
Hast du serienmäßige Halogenscheinwerfer, gibt es grob drei Wege zu mehr Licht. Jede Option hat ihre eigenen Vor- und Nachteile.
Stärkere Halogenlampe
Der einfachste Schritt: Du ersetzt die Lampe durch eine stärkere Halogenlampe im selben Sockel. Zusätzliche Elektronik kommt nicht ins Spiel. Der Gewinn liegt laut diesem Artikel bei etwa 20 %, ist also begrenzt.
Xenon-Kit
Ein Xenon-Kit besteht aus zwei Xenon-Brennern und zwei Vorschaltgeräten. Das Vorschaltgerät liefert die Hochspannung, mit der der Xenon-Brenner zündet. Xenon braucht nach dem Einschalten eine kurze Aufwärmzeit, bevor es mit voller Stärke brennt. Laut Produktangaben liefert das H7-Xenon-Kit Hilox Evolution II Black sofort 4-mal so viel Licht wie Halogen, mit 2 Jahren Garantie auf Brenner und Vorschaltgeräte und zur Wahl 4300 K, 5500 K und 6500 K.
LED-Kit
Ein LED-Kit besteht aus zwei LED-Lampen mit Treiber und oft einem CAN-bus-Modul. Eine LED ist sofort bei voller Stärke da. Laut Produktangaben liefert das H7 XTR Black LED-Kit Hilox Evolution 3600 Lumen pro LED, sofort 3,5-mal so viel Licht wie Halogen, und die LUXEON Z ES LED-Chips halten bis zu 50.000 Stunden: 50-mal länger als Halogen und 12-mal länger als Xenon.
Du schwankst zwischen Xenon und LED? Dann schau vor allem auf den Platz hinter deinem Scheinwerfer. Für ein Xenon-Kit musst du zwei Vorschaltgeräte unterbringen, für ein LED-Kit zwei Treiber und eventuell CAN-bus-Module.